Nachhaltige Energie (NE) – Finanzprodukte für institutionelle und private Investoren

Fragebogen

Beispiel: Österreichische Klimaschutzanleihe

Klimaschutzanleihen (allgemein: grüne Anleihen oder sog. Green Bonds) unterscheiden sich von herkömmlichen Anleihen durch das Label „grün“ bzw. „Klimaschutz“, das auf die Zweckbindung des Geldes für Klimaschutzaktivitäten verweist. Polen und Frankreich haben es bereits kürzlich vorgemacht und eine staatliche „Klimaschutzanleihe“ emittiert, um nachhaltige Projekte (z.B. energieeffiziente Immobilien, CO2-arme Transportmittel etc.) zu realisieren.

Wie sinnvoll wäre Ihrer Meinung nach eine österreichische Klimaschutzanleihe als Beitrag für die österreichische Energiewende?

sehr sinnvoll (10 Punkte)______________________+_______________________kaum sinnvoll (0 Punkte)

Für welche Projekte sollte das Geld einer österreichischen Klimaschutzanleihe zur Verfügung stehen? Wo besteht Finanzierungsbedarf im Bereich Energieeffizienz und Erneuerbare Energien?

(Textfeld)

Resultate

Über 80 Prozent der befragten ExpertInnen finden es (sehr) sinnvoll, dass Österreich eine Klimaschutzanleihe begibt, um die österreichische Energiewende voranzutreiben (siehe Grafik 1).


Grafik 1: Wie sinnvoll wäre Ihrer Meinung nach eine österreichische Klimaschutzanleihe als Beitrag für die österreichische Energiewende (1 – nicht sinnvoll; 10 – sehr sinnvoll; n = 26)

Die Gelder der österreichischen Klimaschutzanleihe sollten laut Meinung der Befragten in nachhaltige Energieinfrastrukturprojekte, Energieeffizienz im Wohnbau (vor allem Sanierungen), Erneuerbare Energien wie Wasserkraft, Solar- und Windanlagen, Ladestationen für E-Autos usw. fließen. Aber auch innovative nachhaltige Energiekonzepte sollten damit finanziert werden, wie z.B. Solarthermie mit Langzeitspeicher, intelligente Stromnetze. Zudem sollten auch kleinere Nachhaltige Energieprojekte mit längeren Paypack Zeiten zum Zug kommen.